Amazon vergibt jedem Buch eine Rang-Zahl, die zeigt, wie gut es sich gerade verkauft. Je niedriger, desto besser: Ein BSR von 5.000 verkauft deutlich mehr als einer von 500.000. Aus dem BSR schätzt NischenScanner die Verkäufe pro Monat — grob bedeutet BSR 20.000 auf amazon.de etwa 2–5 Verkäufe am Tag, 200.000 nur noch rund einen im Monat.
Es sagt, wie oft ein Begriff direkt bei Amazon gesucht wird. Das ist ehrlicher als Google: Bei Google recherchieren Menschen, bei Amazon kaufen sie. Ein Thema kann bei Google zehntausende Suchen haben und bei Amazon trotzdem tot sein. Deshalb ist die Amazon-Zahl (grün hervorgehoben) für dich die wichtigere.
Ein kurzer Suchbegriff hat viele Suchen, aber viele Konkurrenten — Platz 1 ist schwer. Jedes zusätzliche Wort macht dich genauer: weniger Konkurrenz, aber auch weniger Käufer. Die Übersicht zeigt den besten Punkt dazwischen — so spitz wie möglich, aber noch genug Nachfrage. „trägt“ heißt: lohnt sich noch. „zu leer“: kaum noch Käufer.
Nischen-Chance beantwortet: Lohnt sich das Thema überhaupt (genug Nachfrage, gesunder Markt)? Einstiegs-Chance beantwortet: Wie leicht kommst du als Neuer nach oben (wie stark ist die Konkurrenz)? Ideal ist beides hoch — ein gefragtes Thema, in dem die Top-Bücher noch wenige Rezensionen haben.
Der Widerspruch aus Nachfrage und schwacher Konkurrenz: Menschen suchen aktiv danach, aber die Top-Bücher haben wenige Rezensionen und machen trotzdem Umsatz. Ein Buch mit wenigen Bewertungen, das spürbar verkauft, ist das stärkste Signal überhaupt.
Weil „keine Konkurrenz“ fast immer „keine Käufer“ bedeutet. Wo niemand ein Buch anbietet, sucht meist auch niemand. Gesucht ist nicht die leere Nische, sondern die unterversorgte — vorhandene Nachfrage, die noch niemand richtig bedient.
Aus dem Bestseller-Rang und dem Preis. Der BSR wird über eine an echten amazon.de-Daten kalibrierte Formel in Verkäufe umgerechnet, mal Preis ergibt den geschätzten Umsatz. Das ist ein Richtwert, kein exakter Kontostand — aber gut genug, um Nischen zu vergleichen.
Amazon hat zwei Systeme. Im KDP-Menü wählst du Kategorien; auf der Buchseite rankt Amazon dich öffentlich — und benutzt dort andere Namen („Deutschland“ wird zu „Deutsche Küche“), zeigt nur die drei bestplatzierten und ergänzt eigene. NischenScanner liest die öffentlichen Bestseller-Kategorien von der Produktseite — das ist, was Käufer wirklich sehen.
Eine sehr breite Kategorie (Rang in den Hunderttausenden), in der ein Bestseller-Abzeichen praktisch unerreichbar ist und die kaum Käufer bringt. Ein Sonderfall ist „Fremdsprachige Bücher“: Da steckt Amazon jedes fremdsprachige Buch automatisch hinein — das kannst du nicht über deine KDP-Kategorien ändern.
Schau, welche Kategorien vergleichbare, erfolgreiche Bücher nutzen — genau das zeigt der Button „Passendere Kategorien finden“ auf der Watchlist. Wichtig: häufig heißt nicht automatisch passend. Eine leichte, aber thematisch fremde Kategorie bringt ein Abzeichen, aber die falschen Leser.
Faustregel: nötige Kaufrate = Klickpreis ÷ Tantieme. Kostet ein Klick 0,30 € und du verdienst 7 € pro Verkauf, muss etwa jeder 23. Klicker kaufen, damit Werbung sich trägt. Der Break-even-Rechner im Keyword-Radar rechnet das pro Buch aus. Wichtig: Ohne Rezensionen ist die Kaufrate niedrig — dann verbrennt Werbung meist Geld.
Es zeigt, über welche Suchbegriffe ein bestimmtes Buch bei Amazon gefunden wird — samt echter Werbekosten pro Klick, direkt von Amazon. Nützlich, um zu sehen, welche Begriffe ins eigene Listing gehören und was Werbung darauf kosten würde.
Suchvolumen und Marktdaten stammen von einem spezialisierten Daten-Dienstleister, Gebote direkt von Amazon. Alle Zahlen sind fundierte Schätzungen, keine amtlichen Werte — Amazon veröffentlicht vieles nicht öffentlich. Sie sind belastbar genug, um Nischen zu vergleichen und Entscheidungen zu treffen, aber kein Kontoauszug.
Nach der Anmeldung bekommst du 3 Recherchen gratis — ohne Zahlungsmittel. Gefällt dir das Tool, gibt es NischenScanner Pro ab 14,99 €/Monat (oder 149 €/Jahr), jederzeit kündbar. Kostenlos und ohne Konto: die „Nische der Woche“ und die Beispiel-Analyse.
Deine gefundenen Nischen und deine Watchlist bleiben gespeichert. Zum Weiterrecherchieren schaltest du Pro frei. Es gibt außerdem großzügige Tageslimits (60 Recherchen, 25 KI-Auswertungen je 24 Stunden) — sie schützen nur vor automatisierter Massennutzung; bei normaler Arbeit erreichst du sie nie.
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